Der Demonstrator zeigt praxisnah, wie kleine und mittlere Unternehmen den Einstieg in KI-Anwendungen vorbereiten können. Im Mittelpunkt steht nicht die technische Einzellösung, sondern das Zusammenspiel aus automatisiertem Prozess, Datenerfassung und KI-gestützter Auswertung. Damit wird veranschaulicht, wie aus einem wiederholbaren Ablauf nutzbare Daten entstehen und wie diese Daten als Grundlage für spätere KI-Anwendungen dienen können.
Vorteile der Lösung
Für Besuchende wird erlebbar, dass KI-Anwendungen nicht isoliert entstehen, sondern auf strukturierten Prozessen, geeigneten Daten und einer verlässlichen Datengrundlage aufbauen. Der Demonstrator macht sichtbar, welche Rolle Datenqualität, Datenerfassung und Prozessverständnis für den erfolgreichen Einsatz von KI spielen. Gleichzeitig zeigt er, wie bestehende Automatisierungslösungen schrittweise erweitert werden können, um KI-Potenziale im Unternehmen zu erkennen und nutzbar zu machen.
Im Zusammenhang mit dem KI-Readiness-Modell unterstützt der Demonstrator insbesondere das Verständnis dafür, welche Voraussetzungen KMU für KI schaffen müssen. Er verdeutlicht den Weg von der Sensibilisierung für mögliche KI-Einsatzfelder über die strukturierte Erfassung relevanter Daten bis hin zur prototypischen Auswertung mit KI-Methoden. Damit hilft der Demonstrator, die einzelnen Stufen der KI-Readiness greifbarer zu machen und konkrete Ansatzpunkte für den eigenen Betrieb abzuleiten.
Genutzte Technologien / Demonstrationsszenarien
Der Demonstrator besteht aus zwei übergreifenden Komponenten. Die erste Komponente ist eine kollaborative Roboteranwendung, die einen beispielhaften, wiederkehrenden Prozess automatisiert ausführt. Die zweite Komponente ist die digitale Erfassung und Auswertung der entstehenden Prozessdaten, unter anderem über Sensorik, Bilddaten und KI-basierte Bilderkennung. Ergänzend werden weitere Prozessinformationen, wie beispielsweise Energiedaten, erfasst und für nachgelagerte Auswertungen oder Trainingszwecke bereitgestellt.
Das Demonstrationsszenario verdeutlicht damit den Weg vom automatisierten Prozess über die strukturierte Datenerfassung bis hin zur KI-gestützten Auswertung. Besuchende können nachvollziehen, wie Bild-, Sensor- und Prozessdaten entstehen, wie sie miteinander in Beziehung gesetzt werden und welchen Beitrag sie für spätere KI-Anwendungen leisten können.
Einsatzgebiete / Branchen
Ziel ist es, KMU einen niedrigschwelligen Zugang zu Themen wie Prozessdigitalisierung, Datenqualität, Computer Vision, Energie- und Prozessdatenerfassung sowie KI-gestützter Auswertung zu ermöglichen. Besuchende sollen erkennen, dass KI-Readiness nicht erst beim fertigen KI-Modell beginnt, sondern bereits bei der Frage, welche Daten im Unternehmen entstehen, wie sie genutzt werden können und welchen Mehrwert sie für zukünftige Anwendungen bieten.
Mögliche Einsatzfelder liegen insbesondere in der Qualitätssicherung, Prozessdigitalisierung, Automatisierung, industriellen Datenerfassung, Energie- und Prozessdatenanalyse sowie in der Vorbereitung von KI-Trainingsdaten. Der Demonstrator ist damit branchenübergreifend relevant für Unternehmen, die ihre bestehenden Prozesse schrittweise digitalisieren und für KI-Anwendungen nutzbar machen möchten.